Gemeindeinitiative

Gemeindeinitiative «für mehr bezahlbare Wohnungen in Oberhofen» eingereicht

Ein Initiativkomitee bestehend aus Mitgliedern der SP Oberhofen und unabhängigen Bürgerinnen und Bürgern hat die Initiative zur Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnungen für Junge und Familien in Oberhofen eingereicht.

Die Initiative verlangt, dass der Anteil an preisgünstigem Wohnraum für Junge und Familien in Oberhofen innerhalb von 10 Jahren nach Annahme der Initiative um mindestens 20 Einheiten erhöht wird. Als preisgünstiger Wohnraum gelten Wohnungen in gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften und Wohnungen in Kostenmiete. Damit wollen die Initianten eine bessere demographische Durchmischung in Oberhofen fördern

Bereits nach vier Monaten sind 219 Unterschriften beisammen. Das Interesse zeigt deutlich, dass der Oberhofner Bevölkerung der Wunsch nach bezahlbaren Wohnungen ein grosses Anliegen ist. Umso mehr erstaunt, dass der Gemeinderat diesem Bedürfnis in der kürzlich publizierten Überbauungsordnung Barell-Gut nicht nachkommt.

Nach Prüfung der Unterschriften hat der Gemeinderat maximal 12 Monate Zeit, den Stimmberechtigten das Geschäft zu unterbreiten. Bei einer Annahme durch die Bevölkerung stehen dem Gemeinderat zur Umsetzung Mittel wie die Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften bei der Schaffung von zusätzlichem Wohnraum oder die Festlegung eines Anteils an Wohnungen in Kostenmiete bei Erlass oder Änderung von Nutzungsplänen für grössere Areale zur Verfügung.

Die Notwendigkeit dieser Initiative fasst Daniel Haldi, Präsident der SP Oberhofen, wie folgt zusammen: "Eine gute demographische Durchmischung ist Voraussetzung für ein nachhaltig funktionierendes und lebendiges Gemeinwesen. Die Erhöhung von erschwinglichem Wohnraum für Junge und Familien ist zwar in den Legislaturzielen des Gemeinderates als Ziel festgehalten, die publizierte Überbauungsordnung Barell-Gut zeigt aber, dass dies zu wenig verbindlich ist. Die eben eingereichte Initiative konkretisiert das Ziel nach mehr erschwinglichem Wohnraum und gibt dem Gemeinderat eine verbindliche Vorgabe."

 

Kontakt für Rückfragen:
Daniel Haldi, Präsident SP Oberhofen, Tel. 078 602 24 21

Unterschriftensammlung zur Gemeindeinitiative für «mehr bezahlbare Wohnungen in Oberhofen» startet

Die SP Oberhofen hat zusammen mit unabhängigen Bürgerinnen und Bürgern eine Initiative lanciert, welche die Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnungen für Junge und Familien in Oberhofen fordert. Am Dorfmärit vom Samstag, 25. August 2018 startet die Unterschriftensammlung. Unterschriftenbogen als download

Ziel der Initiative ist eine bessere demographische Durchmischung der Bevölkerung in Oberhofen. Eine gute Durchmischung ist für ein lebendiges Dorfleben mit intakten Schulen, aktiven Vereinen und einem Angebot an Geschäften notwendig. Oberhofen soll auch langfristig ein attraktives, lebendiges Dorf sein.

Angebotsmieten sind in Oberhofen durchschnittlich 40% teuerer als im Kanton Bern. Für Junge und Familien ist es schwierig, in Oberhofen bezahlbaren Wohnraum zu finden, was sich in einem ebenfalls überdurchschnittlich hohen Altersquotienten zeigt. 

Die Initiative verlangt deshalb, dass der Anteil an preisgünstigem Wohnraum für Junge und Familien in Oberhofen innerhalb von 10 Jahren nach Annahme der Initiative um mindestens 20 Einheiten erhöht wird. Als preisgünstiger Wohnraum gelten Wohnungen in gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften und Wohnungen in Kostenmiete. 

Zur Erreichung dieses Ziels stehen dem Gemeinderat Mittel wie die Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften bei der Schaffung von zusätzlichem Wohnraum oder die Festlegung eines Anteils an Wohnungen in Kostenmiete bei Erlass oder Änderung von Nutzungsplänen für grössere Areale zur Verfügung.

Am Dorfmärit vom Samstag, 25. August 2018 bietet sich die Gelegenheit, sich am Stand der SP Oberhofen über die Initiative zu informieren und diese zu unterzeichnen.

Kontakt für Rückfragen: Daniel Haldi, Präsident SP Oberhofen, Tel. 078 602 24 21

Unterschriftenbogen als download

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